Mit den folgenden fünf Punkten steht oder fällt die Echtheit unseres Glaubens

(Auszug aus der Chicagoer Erklärung über die Irrtumslosigkeit der Bibel von 1977; der gesamte Text: HIER)

  1. Gott, der selbst die Wahrheit ist und nur die Wahrheit spricht, hat die Heilige Schrift inspiriert, um sich damit selbst der verlorenen Menschheit durch Jesus Christus als Schöpfer und Herr, Erlöser und Richter zu offenbaren. Die Heilige Schrift ist Gottes Zeugnis von seiner eigenen Person.

  2. Die Heilige Schrift hat als Gottes eigenes Wort, das von Menschen geschrieben wurde, die vom Heiligen Geist zugerüstet und geleitet wurden, in allen Fragen, die sie anspricht, unfehlbare göttliche Autorität: Ihr muss als Gottes Unterweisung in allem geglaubt werden, was sie bekennt; ihr muss als Gottes Gebot gehorcht werden, in allem, was sie fordert; sie muss als Gottes Unterpfand in allem ergriffen werden, was sie verheißt.

  3. Der Heilige Geist, der göttliche Autor der Schrift, beglaubigt sie sowohl durch sein inneres Zeugnis, als auch, indem er unseren Verstand erleuchtet, um ihre Botschaft zu verstehen.

  4. Da die Schrift vollständig und wörtlich von Gott gegeben wurde, ist sie in allem, was sie lehrt, ohne Irrtum oder Fehler. Dies gilt nicht weniger für das, was sie über Gottes Handeln in der Schöpfung, über die Ereignisse der Weltgeschichte und über ihre eigene literarische Herkunft über Gott aussagt, als für ihr Zeugnis von Gottes rettender Gnade im Leben Einzelner.

  5. Die Autorität der Schrift wird unausweichlich beeinträchtigt, wenn diese völlige göttliche Inspiration in irgendeiner Weise begrenzt oder missachtet oder durch eine Sicht der Wahrheit, die der Sicht der Bibel von sich selbst widerspricht, relativiert wird. Solche Abweichungen führen zu ernsthaften Verlusten sowohl für den Einzelnen, wie auch für die Kirche.

Mein Kommentar zu diesem Auszug: Mit dem Schriftverständnis steht und fällt die Echtheit unseres Glaubens. Über die "ernsthaften Verluste sowohl für den Einzelnen, wie auch für die Kirche", wenn wir die Autorität der Schrift beeinträchtigen, sollten wir uns ernsthafte Gedanken machen! Dazu aufzufordern, ist der Sinn meiner Webseite! Denn an unserem Schriftverständnis kann sich unser ewiges Schicksal entscheiden.

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“ (Matth. 7,21-23)

Hier wird klar: Es reicht nicht, nur religiöse Taten zu vollbringen. Entscheidend ist, ob wir Jesus wirklich kennen und vor allem, ob er uns kennt – und das erkennen wir durch ein demütiges, gehorsames Schriftverständnis im Sinne der o.g. fünf Punkte.

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