Mehr als 700 mal wird Christus im Neuen Testament HERR genannt - Kyrios!

Kyrios - der Herr!

Ein Christ zu werden, kann man an einem einfachen Bild erklären: Christwerden bedeutet, dass ich Jesus in das Haus meines Lebens einlasse. "Wieviele ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben." (Joh. 1,12).

Jesus kommt aber nur dann zu mir, wenn ich ihn als den einlasse, der er ist. Er ist unser Retter und unser Herr, der König, der über unser Leben bestimmen darf.

Wenn wir also an Jesus glauben und ihn bitten, in unser Leben zu kommen, dann haben wir ihn als Retter, der uns von unseren Sünden erlöst. Und wir haben ihn immer auch als Herrn, der von nun an über unser Leben verfügen darf. Ein anderer Jesus als der Retter und der Herr ist ein falscher Jesus, der nicht retten kann weil er nicht der Herr ist. Wollen wir den Herrn nicht, haben wir auch den Retter nicht.

Wenn Jesus nicht unser Leben bestimmen darf, brauchen wir uns nicht täuschen, als wären wir selbst die Herren über unser Leben. Martin Luther hat es auf den Punkt gebracht: "Der Mensch ist wie ein Reittier. Entweder wird er vom Teufel geritten oder von Gott."

Es gibt keine dritte Möglichkeit. Es ist eine Illusion, wenn du glaubst, du könntest dein Leben selber bestimmen. Aber in dem Moment, wenn du zu Jesus flüchtest und IHN Herrn sein lässt, hat der Teufel ausgespielt. Dann übernimmt Er das Zepter in deinem Leben.

Deshalb ist die Anerkennung der Herrschaft Jesu über unser Leben die normale Folge einer Bekehrung. Oder es ist gar keine Bekehrung. Dann sind wir Gotteskinder, oder wir sind es nicht.

Diese Ernsthaftigkeit der Nachfolge ist nicht nur ganz besonders frommen Menschen möglich. Es geht auch nicht darum, dass wir immer perfekt sein müssen. Das können wir gar nicht. Es geht um den unbedingten Wunsch und Willen, unseren geliebten Retter auch als den Kyrios anzuerkennen, ihm die Herrschaft zu überlassen in allen Dingen unseres Lebens. Das ist die tiefe Bedeutung des Wortes Jesu: "Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." Sich selbst für tot erachten und den Auferstandenen in uns leben und regieren lassen. Das ist wahres Leben und tiefe, nie endende Freude.
Jesus ruft jedem Menschen zu:
"Komm her zu mir! Gib dein altes, verlorenes Leben auf! Lass dich retten! Lass mich hineinkommen in dein Leben und dein Herr sein für alle Ewigkeit!"

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