Aktuell (Nov. 2025) geht ein riesiger Wirbel durch die Medien weil eine junge Pastorin mit rosa gefärbtem Haar, Pfarrerin Lena Müller aus Berlin-Kreuzberg, vier Männer gesegnet hat.
Was ist daran ein solcher Aufreger?
Nun, diese Männer haben sich als "Ehepaar" segnen lassen, wobei man wohl korrekter "Ehequartett" sagen sollte. Dass sie nicht wirklich "Eheleute" sind, da steht (noch!) das weltlich Recht vor! Aber sie verstehen sich nunmal als Eheleute und wollten als solche gesegnet werden, was Pfarrerin Lena Müller sehr schön fand.
Was für ein durchgeknallter Wahnsinn, sagen viele!
Ich sage aber: Das ist völlig normal!
Natürlich nicht die "polyamore Segnung"! Und schon gar nicht eine Vielehe, egal ob es viele Frauen oder viele Männer sind! Da steht immer noch der §1353 des Bürgerlichen Gesetzbuches vor, und die Strafandrohung des Paragraphen 173 StGB von drei Jahren Haft. Und das ist gut so!
Nein! Das Normale an dieser "Segnung" ist, dass sie klar im Kontext der Genderideologie steht. Und damit ist sie aus dieser Sicht völlig logisch.
Bischof Christian Stäblein und Pröbstin Christina-Maria Bammel, die Dienstvorgesetzten von Pastorin Lena Müller, distanzierten sich in einer Pressemitteilung von der "Segnung".
Man fragt sich, warum? Ist nicht die evangelische Kirche schon seit vielen Jahren dabei, genau diese Gender-Ideologie zu proklamieren?
Ja, und wie sie das ist! Auch in unserer Kirchengemeinde! Unser junger Pastor hat bereits in einem Gottesdienst am 18.06.2023 deutlich zu erkennen gegeben, dass für ihn homosexuelle Beziehungen völlig akzeptabel sind.
Also, was soll die Aufregung und die Distanzeritis?
Outet sich doch Pröbstin Bammel in der Pressemitteilung selbst als Genderideologin, wenn sie schreibt: „Evangelische Trauungen segnen die Ehe zweier liebender Menschen. Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer stehen mit diesen Segenshandlungen auf der Grundlage von Schrift und Bekenntnis."
Hier zeigt Frau Bammel viel Gender aber wenig Logik, und schon gar keinen Gehorsam gegen die Grundlagen von Schrift und Bekenntnis. Die Schrift sagt nämlich, dass "ein Mann Vater und Mutter verlassen wird, um mit seiner Frau (Einzahl!) eins zu werden" (1.Mose 2,24). Woher sollte eine studierte Theologin das auch wissen?
Pröbstin Bammel beschränkt die "Liebe" auf nur "zwei Menschen", ob homo oder hetero spielt für sie keine Rolle. Aber warum nur zwei? Warum nicht vier? Warum nicht ein ganzes Dorf? Sie "lieben" sich doch!
Und das mit dem Dorf hätte Vorteile. Wenn sie alle heiraten, zählt das Dorf als ein Haushalt und braucht nur einmal GEZ-Gebühren bezahlen!
Und überhaupt! Wenn sie sich alle auf dem Amt als "weiblich" eintragen, könnten die Älteren früher in Rente gehen und die Jüngeren müssten die kommende Wehrpflicht nicht fürchten.
Der Wahnsinn, der in der Genderideologie steckt, mag sich in seinen Wucherungen humoristisch anfühlen. Aber leider ist das alles kein Spaß. Im Gegenteil. Es ist ein gefährlicher Wahnsinn mit ernsten, ewigen Folgen! Denn Gott sagt dazu:
"Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen! (Jesaja 5,20)