Der unüberholbar moderne Mensch!

Jemand empört sich: "Der moderne Mensch kann heute doch nicht mehr an die Fabeln der Bibel glauben, an Engel und Dämonen, oder dass die Welt in sechs Tagen erschaffen wurde!"

So hört man es oft in Diskussionen.

"Aber erklär mir doch bitte mal," frage ich dann: "Was ist denn ein moderner Mensch? Ist es der, der ein Flugzeug fliegen oder ein Auto lenken kann? Dann sind ganz viele Zeitgenossen keine modernen Menschen. Oder ist es der, der mit seinem Handy morgens erstmal das Horoskop liest?"

Kennt die Bibel eigentlich den modernen Menschen? Die Menschen, die in diesem alten Buch erwähnt werden, sind doch im Prinzip "von gestern". Im wahrsten Sinne des Wortes "antik". Moderne Menschen dagegen sind die von heute. Und die von morgen werden dann logischerweise noch moderner sein, als wir heute.

Aber obwohl die Bibel ein altes Buch ist, kennt sie tatsächlich den modernen Menschen. Sie kennt sogar den unüberholbar Modernen. Das ist der, der ganz am Ende der Kette der Modernität steht. Hier ist er:

"Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird." Lukas 17,28-30

Dieser "Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird", ist noch zukünftig. Also müssen diese Leute moderner sein, als wir. Und was tun sie? Sie sind auf das Natürliche fixiert und fragen nicht mehr nach dem Ewigen, nach Gott.

Auch an der folgenden Stelle werden sie erwähnt: "Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. .... so widerstehen auch diese Leute der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig zerrüttetem Denken, untüchtig zum Glauben. ...ihre Torheit wird jedermann offenbar werden...." (2. Tim. 3,1-8)

Das ist sie also, die letzte, modernste Generation "der letzten Tagen". Sie sind von außen betrachtet fromm, lehnen aber die Wahrheit ab, und sie sind unfähig, zu glauben, was in der Bibel steht.

Unsere Kirchen sind schon heute voll von solchen Leuten.

Gott schenke uns Gnade zur Umkehr, dass wir erkennen, dass wir es in der Bibel nicht mit "Fabeln" zu tun haben, sondern mit Wahrheit!

„Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich allem glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht.“ (Apg.24,14)

(Gedanken, frei nach Prof. Dr. Eta Linnemann, aus ihrem Buch "Original oder Fälschung", Seite 65)

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